Straßennetz in Graben-Neudorf verbessert
icon.crdate16.12.2025
Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung am 8. Dezember mit dem Straßenzustandsbericht 2025 befasst. Es handelt sich um den dritten Bericht dieser Art, der erstmals im Jahr 2023 vorgelegt wurde. Grundlage ist eine systematische Befahrung sämtlicher Gemeindestraßen mit einem kamerabasierten Erfassungssystem des Anbieters Vialytics. Jede Straße wird dabei einzeln bewertet, zusätzlich erfolgt eine Gesamtbenotung des Straßennetzes.
Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung am 8. Dezember mit dem Straßenzustandsbericht 2025 befasst. Es handelt sich um den dritten Bericht dieser Art, der erstmals im Jahr 2023 vorgelegt wurde. Grundlage ist eine systematische Befahrung sämtlicher Gemeindestraßen mit einem kamerabasierten Erfassungssystem des Anbieters Vialytics. Jede Straße wird dabei einzeln bewertet, zusätzlich erfolgt eine Gesamtbenotung des Straßennetzes.
Sachgebietsleiter Hoch- und Tiefbau Daniel Brecht stellte den Bericht im Gemeinderat vor. Ziel der regelmäßig zweimal jährlich stattfindenden Befahrungen ist es, den aktuellen Straßenzustand objektiv zu erfassen, potenzielle Gefahrenstellen frühzeitig zu erkennen und zeitnah zu beheben. Die Befahrungen erfolgen jeweils vor dem Winter im September sowie nach dem Winter im März. Festgestellte Mängel und notwendige Kleinmaßnahmen werden digital erfasst, an Nachunternehmer vergeben und deren Erledigung dokumentiert.
Das aktuell erfasste Straßennetz umfasst rund 96 Kilometer. Die durchschnittliche Zustandsklasse liegt bei der Note 2,14 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr verbessert. Im Jahr 2024 erreichten die Graben-Neudorfer Straßen die Note 2,31. Zu dieser positiven Entwicklung haben mehrere gezielte Maßnahmen beigetragen, darunter Risssanierungen im Bereich Beethovenstraße und Schwarzwaldstraße sowie in der Kanalstraße und der Friedenstraße, Asphalterneuerungen im Bereich „Am Bruhrain“, die Erneuerung des Weges am Waldrand sowie Teilmaßnahmen im Melfortweg und im Mittelweg. Hinzu kommen zahlreiche kleinere Eingriffe im gesamten Gemeindegebiet.
Im Rahmen der laufenden Straßenunterhaltung wurden im Jahr 2024 insgesamt rund 220 Einzelmaßnahmen durch den Bauhof oder beauftragte Firmen umgesetzt. Dabei handelte es sich vor allem um Reparaturen wie die Instandsetzung von Gehwegen, Bordsteinen und Rinnenplatten, Ausbesserungen mit Kaltasphalt, Risssanierungen sowie Arbeiten an Schachtdeckeln und Straßeneinläufen. Insgesamt befinden sich inzwischen rund 65 Prozent der Gemeindestraßen in einem sehr guten bis guten Zustand mit Zustandsklassen zwischen 1,0 und 2,5. Im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei etwa 61 Prozent. Nur wenige Straßenabschnitte weisen eine schlechte Zustandsklasse von 5 auf. Dazu zählt unter anderem die Hauptstraße im Bereich der Ortsmitte sowie die Einmündung der Pestalozzistraße. Dieser Abschnitt kann nach Angaben von Bürgermeister Christian Eheim ab dem Jahr 2026 umfassend neu hergestellt werden; entsprechende Fördermittel des Landes in Höhe von nahezu 50 Prozent stehen bereits zur Verfügung. Ebenfalls am unteren Ende der Bewertungsskala liegt die Tullastraße, insbesondere im Bereich der Zufahrt zur Festhalle. Auch hier ist ab 2026 eine Sanierung im Rahmen des Landessanierungsprogramms vorgesehen. Einen weiterhin schlechten Zustand weist zudem die Wendelinusstraße auf. Der betroffene Abschnitt war bereits im Vorjahr kritisch bewertet worden, inzwischen haben sich die Schäden sichtbar verschärft. Die Verwaltung strebt hier eine kostengünstige Sanierung im Rahmen der allgemeinen Straßenunterhaltung an, die mittelfristig eine tragfähige Lösung bieten soll. „Zusammenfassend zeigt der Straßenzustandsbericht, dass sich die Straßen der Gemeinde Graben-Neudorf oberflächlich in einem guten Zustand befinden“, so Daniel Brecht.
Ratsinformationssystem: Straßenzustandsbericht 2025

