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Gemeinde Graben-Neudorf
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Gebäude und Energie

Bild: ©diyanadimitrova - stock.adobe.com
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Um die gesetzten Klimaschutzziele erreichen zu können, muss eine Energiewende vollzogen werden. Sowohl die Wärme- als auch die Stromversorgung müssen schnellstmöglich auf regenerative Energiequellen umgestellt werden.

Die Wärmeversorgung macht einen Großteil der benötigten Energie und der CO2-Emissionen von Privathaushalten aus. Der Einbau energieeffizienter Heizungstechnik in Neubauten oder der Austausch alter Heizsysteme im Bestand kann die CO2-Emissionen beträchtlich reduzieren und Brennstoffkosten einsparen. Mit künftig steigenden Kosten für die CO2-Steuer werden die effizientesten Systeme auch finanziell immer attraktiver.

Regenerativ erzeugter Strom sollte möglichst lokal erzeugt werden um die Netzinfrastruktur zu entlasten und lokale Wertschöpfung zu generieren. In Graben-Neudorf wird bisher nur ein Bruchteil des benötigten Stroms vor Ort erzeugt und es besteht noch beträchtliches Potenzial zur Stromerzeugung mit Photovoltaik auf Dächern oder an Fassaden. Ziel der Gemeinde ist sowohl auf Neubauten, als auch im Bestand möglichst viele Flächen auf und an Gebäuden zur Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie mittels Photovoltaik zu nutzen.

Wollen auch Sie Ihr Haus dämmen, die Heizung sanieren, oder Photovoltaik installieren? Die Gemeinde unterstützt Sie dabei gerne mit ihrem Förderprogramm für Maßnahmen.

Energiequartier Graben-Neudorf

Die Gemeinde wurde in verschiedene Maßnahmengebiete eingeteilt
Die Gemeinde wurde in verschiedene Maßnahmengebiete eingeteilt

Das Energiequartier Graben-Neudorf dient der Ermittlung und Darstellung von Potenzialen für Energieeinsparung und -effizienz auf Quartiersebene.

In der Projektlaufzeit bis Ende 2021 werden die energetische Infrastruktur, Wärme- und Strombedarf und Erzeugungspotenziale in Graben-Neudorf analysiert. Damit wird eine Vielzahl an Maßnahmenvorschlägen entwickelt. Individuell zugeschnittene Maßnahmen helfen Einzelnen, ihren Energieverbrauch zu reduzieren und Kosten und CO2-Emissionen einzusparen. Dabei sind die Maßnahmen für Einzelobjekte Teil einer übergreifenden Strategie für die künftige klimaneutrale Versorgung mit Wärme und Strom für das gesamte Quartier.

Während der Projektlaufzeit bietet das Energiequartier Graben-Neudorf eine kostenlose Bürger-Beratung zu den Themen:

  • energetischer Gebäudezustand
  • mögliche Sanierungsmaßnahmen
  • Energieeffizienz
  • Heizungstechnik
  • Erneuerbare Energien
  • Fernwärmekonzepte
  • Förderprogramme

Wenden Sie sich für die Beratung an die Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe, 0721 936-99690.

Das Energiequartier Graben-Neudorf wird bezuschusst durch die KfW.

Beratung für Privathaushalte

Nur durch gemeinsame Anstrengungen können wir den Umbau zu einer nachhaltig klimaneutralen Energieversorgung erreichen.

Die Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe bietet Privathaushalten eine neutrale und unverbindliche einstündige Erstberatung zu Energiethemen an. Bei dieser kostenlosen Erstberatung erhalten Sie Hinweise, wie auch Sie Ihre Wärme- und Stromversorgung nachhaltiger gestalten können.

Zu folgenden Themen werden Sie beraten:

  • Energie sparen
  • Erneuerbare Energien
  • Heizung tauschen
  • Fachpartner Bauen und Energie
  • Photovoltaik

Wenden Sie sich für eine Terminvereinbarung für die Beratung an die Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe0721 936-99690.

Für sonstige Fragen können Sie gerne auch den Klimaschutzbeauftragten der Gemeinde kontaktieren:

Dr. Stefan Stängle
07255 901-308
stefan.staengle(@)graben-neudorf.de 

Solaratlas – Was kann mein Dach?

Im Solaratlas sehen Sie direkt, welche Dachflächen gut für Solaranlagen geeignet sind
Im Solaratlas sehen Sie direkt, welche Dachflächen gut für Solaranlagen geeignet sind

In Graben-Neudorf besteht noch beträchtliches Potenzial zur Stromerzeugung mit Photovoltaik auf Dächern oder an Fassaden. Wie groß ist das Potential von Ihrem Dach?

Im deutschlandweiten Vergleich bietet die Region Mittlerer Oberrhein überdurchschnittlich gute Bedingungen für die Erzeugung von Solarstrom. Falls Sie Interesse an Solarstrom haben, kommen sicherlich eine oder mehrere der folgenden Fragen:

  • Ist mein Dach geeignet für Photovoltaik?
  • Wie viel Fläche könnte ich mit Modulen belegen?
  • Sollte ich auch einen Stromspeicher einbauen?
  • Und ab wann lohnt sich das Ganze überhaupt?

Erste Antworten dazu können Sie eigenständig und kostenlos mit dem Online-Tool Solaratlas des Landkreises Karlsruhe erhalten. Eine individuelle Beratung erhalten Sie bei der Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe0721 936-99690. Eine einstündige Erstberatung ist kostenlos.

Energieeffizienz in Unternehmen

Für kleine und mittelständische Unternehmen empfiehlt die Gemeinde Graben-Neudorf den 'KEFF-Check'.

KEFF steht für 'Kompetenzstellen für Energieeffizienz' des Landes Baden-Württemberg und wird von der EU und dem Umweltministerium BW finanziert. Dadurch bietet die KEFF insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen kostenlose, neutrale und unabhängige Unterstützung im Bereich Energie an – den sogenannten 'KEFF-Check'.

Dabei wird Ihr Betrieb von einem Effizienzmoderator auf den energetischen Ist-Zustand hin untersucht. Hierbei identifizierte Energieeffizienzpotenziale können in der Regel mit Fördermitteln des Landes oder des Bundes genutzt werden und so der CO2-Ausstoß des Unternehmens gesenkt werden. Insbesondere durch die eingeführte CO2-Steuer ist die Wirtschaftlichkeit solcher Maßnahmen sichergestellt. Ihr Berater unterstützt Sie ebenfalls bei der (verstärkten) Nutzung erneuerbarer Energien oder der Durchführung einer CO2-Bilanzierung.

Nutzen Sie die Gelegenheit und machen Sie den 'KEFF-Check'!

Ihr persönlicher Effizienzmoderator im Landkreis Karlsruhe:

Jonas Wilke
0721 936-99620
jonas.wilke(@)keff-bw.de

Kommunales Energiemanagement

Ziel des kommunalen Energiemanagements ist, die kommunalen Gebäude und Liegenschaften energieeffizient zu betreiben und die CO2-Emissionen zu senken. Dazu werden Strom- und Wärmeverbräuche meist monatlich erfasst und kontrolliert. Kommt es zu Unregelmäßigkeiten, können diese schnell erkannt und die Ursachen zeitnah behoben werden.

Diese Auswertungen werden durch einen externen Dienstleister durchgeführt, der der Gemeinde auch Optimierungspotenziale aufzeigt. Diese können sowohl investiv (z.B. Austausch von Leuchtmitteln) als auch nicht-investiv (z.B. Steuerungsoptimierung einer Heizungsanlage) sein. Zusätzlich werden alle Hausmeisterteams darin geschult, gezielt auf Energieverbräuche zu achten und Verbräuche und damit auch Kosten zu senken.