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Gemeinde Graben-Neudorf
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Artikel vom 08.03.2019

Gemeinderat genehmigte Entwurfsplanung für Kindergarten St. Josef

Eine wichtige Hürde nahm jetzt das derzeit größte Hochbauprojekt der Gemeinde Graben-Neudorf. Der Gemeinderat genehmigte in seiner Sitzung am 25. Februar 2019 die Entwurfsplanung für den neuen Kindergarten St. Josef. Gleichzeitig erhöhte das Ratsgremium das Gesamtbudget für den Neubau auf 7,9 Millionen Euro (brutto). Bisher war mit Gesamtkosten von 7,2 Millionen Euro gerechnet worden. Inbegriffen in diesem Budget ist eine Budgetreserve von 537.387,29 Euro (brutto), mit der Preissteigerungen in der Baubranche und weitere Unwägbarkeiten abgesichert werden. "Die Weiterentwicklung des Vorentwurfs aus dem Architektenwettbewerb ist geprägt durch den Einsatz von nachhaltigen Materialien und Konstruktionen sowie einer effizienten und umweltschonenden Technik", berichtete der stv. Bauamtsleiter Christian Schweikert und verwies auf die an der nördlichen Seite des Gebäudes geplante Klinkerfassade hin. Die Klinkerfassade habe den Vorteil, dass sie während der Nutzungszeit des Gebäudes von rund fünfzig Jahren fast keine Unterhaltungskosten verursache. Auch bei der Wärmeversorgung setzten Gemeinderat und Gemeindeverwaltung auf Nachhaltigkeit. So wird die Nutzung von erdnaher Erdwärme in Verbindung mit Photovoltaik zu einem fast autarken System führen. "Außerdem kann dieses System im Sommer zur Temperierung des Gebäudes beitragen. Für den Betrieb des Gebäudes bedeutet diese Lösung einen sehr niedrigen Unterhalt auf Grund der effizienten Technik", so Christian Schweikert.

Ein weiterer Grund für die Kostensteigerung liegt in der gestiegenen Bruttogeschossfläche des Gebäudes. So wurde seit Abschluss des Architektenwettbewerbs gemeinsam mit der Kindergartenleitung und unter Beteiligung der Gemeinderatsfraktionen das Raumprogramm weiterentwickelt.

Neben der Entwurfsplanung samt neuer Kostenberechnung beschloss der Gemeinderat zudem die Weiterbeauftragung der beteiligten Planungsbüros Sand + Partner, Stadt + Natur, Büro Frick, Büro Bauer TGA sowie Büro Stappenbeck für die nächsten Leistungsphasen im Projekt.

Zum weiteren zeitlichen Ablauf teilte die Gemeindeverwaltung mit, dass der Abbruch der Bestandsgebäude in der Fröbelstraße im Mai 2019 erfolgen wird. Der Bereich der abgebrochenen Gebäude kann dann als Baustelleneinrichtungsfläche für den Tief- und Straßenbau zur Erneuerung und Umgestaltung der Fröbelstraße verwendet werden. Die Erneuerung der öffentlichen Infrastruktur mit Kanalisation, Wasserversorgung, Beleuchtung und Verkehrsflächen ist von Mitte Juni 2019 bis Ende September 2019 unter einer Vollsperrung der Fröbelstraße geplant. Ein entsprechender Beschluss des Gemeinderates zur Entwurfsplanung der Verkehrsanlage ist für den 18.03.2019 vorgesehen. Die Rohbauarbeiten für den Neubau der Kindertagesstätte sollen im Herbst 2019 beginnen.