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Gemeinde Graben-Neudorf
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Artikel vom 06.12.2018

Kinder und Jugendliche werden beteiligt

Auf Initiative der SPD-Fraktion wurde das Thema der Kinder- und Jugendbeteiligung an der Kommunalpolitik Thema im Gemeinderat. Im Auftrag der Gemeindeverwaltung stellte der freiberufliche Kommunalberater Udo Wenzl ein Konzept für Graben-Neudorf vor. Hintergrund ist die von der früheren grün-roten Landesregierung geänderte Gemeindeordnung, nachdem die Städte und Gemeinden zur regelmäßigen Beteiligung von Kindern aufgerufen und zur Beteiligung von Jugendlichen verpflichtet sind.

Zur Umsetzung der Jugendbeteiligung ist die Durchführung eines 'Politik- und Beteiligungstages mit Jugendlichen' geplant. An diesem Tag soll vormittags in Kooperation mit der Pestalozzi-Gemeinschaftsschule ein Workshop ('Politik in meinem Leben und meiner Gemeinde') durchgeführt werden. Am Abend soll weiter ein offen ausgeschriebenes Jugendforum, das in enger Kooperation mit dem Jugendzentrum sowie den örtlichen Vereinen, die sich in der Jugendarbeit engagieren, durchgeführt werden. Vorgeschaltet wird Udo Wenzl ein Vorbereitungstreffen mit allen Beteiligten bzw. den notwendigen Multiplikatorinnen durchführen. Hinsichtlich der Kinderbeteiligung schlug Udo Wenzl die Durchführung des Projekts 'Mit den Kindern die Gemeinde erkunden' vor. Das Projekt soll in enger Kooperation mit den beiden örtlichen Grundschulen durchgeführt werden. Kern des Projekts ist eine 'Gemeinderallye' und die Vorstellung der Ergebnisse in einem 'Kindergipfel' mit Gemeinderat und Bürgermeister. Die Durchführung der beiden Beteiligungsformate ist für das zweite Quartal 2019 geplant.

Lob für die Konzeption gab es aus allen drei Gemeinderatsfraktionen. "Unserem Antrag wurde in vollem Umfang Rechnung getragen", freute sich SPD-Fraktionschef Wolfgang Bauer. Karl-Heinz Kling (CDU) betonte, dass frühere Formate wie der Jugendgemeinderat nicht mehr zeitgemäß seien und das jetzt vorgelegte Konzept eine neue Chance biete. Zustimmung signalisierte auch Armin Gabler (GRÜNE), es sei richtig, dass die Gemeinde die neuen Vorgaben der Gemeindeordnung nun konsequent umsetzen wolle.