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Gemeinde Graben-Neudorf
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Artikel vom 06.12.2018

Fassade der Pestalozzi-Schule im Fokus

In seiner Sitzung am 26. November 2018 beauftragte der Gemeinderat eine Voruntersuchung zur Sanierung der Fassade der Pestalozzi-Gemeinschaftsschule.

"Die Fassade des Bestandsgebäudes ist nun rund 40 Jahre alt. Folgende Schadbilder sind bereits bekannt: Zahlreiche Betonabplatzungen auf Grund zu geringer Betonüberdeckung des Sichtbetonbereichs, die Holzunterkonstruktion der Faserzementplatten weist durch Wassereintritt Schadbilder auf und der außenliegende Sonnenschutz muss ständig repariert werden", berichtete Christian Schweikert, stellvertretender Leiter des Bauamtes. Im Rahmen einer Fassadensanierung sei auch der derzeitige zweite bauliche Rettungsweg zu überprüfen. Derzeit erfolgt der Rettungsweg auf dem vorhandenen Umlauf.

Mit einer Fassadensanierung sei auch die öffentliche Nutzung der Aula in Einklang zu bringen, so Christian Schweikert: "Dies hat unter Umständen auch Auswirkungen auf die Flucht- und Rettungswegesituation im Bestandsgebäude."

Im Rahmen einer Fassadensanierung sei auch die Energieeinsparverordnung (EnEV) einzuhalten, dies habe mitunter Auswirkungen auf die technische Gebäudeausrüstung (z.B. Lüftung mit Wärmerückgewinnung).

Auch sei die Fassadensanierung des Bestandsgebäudes auf die Architektur der Fassade des kürzlich eröffneten Erweiterungsgebäudes abzustimmen.

"Wie diese wenigen Punkte zeigen, stellt die Fassadensanierung des Bestandsgebäudes ein komplexes Thema dar. Neben der konstruktiven Lösung der Fassadensanierung spielen auch die Kosten und ein möglicher Bauablauf eine wichtige Rolle. Eine Voruntersuchung soll Handlungsempfehlungen für die Gemeinde aufzeigen", so Bürgermeister Christian Eheim.

Auf Grund der sehr guten Erfahrungen beim Bau des Erweiterungsgebäudes mit dem Architekturbüro Roger Strauß aus Karlsruhe empfahl die Verwaltung dem Gemeinderat den Auftrag für die Voruntersuchung an das Büro zu vergeben. Das zu erwartende Honorar liegt zwischen 15.000 und 25.000 Euro. Dieser Empfehlung folgten die Mitglieder des Gemeinderates und beschlossen die Beauftragung des Büros Roger Strauß aus Karlsruhe.