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Gemeinde Graben-Neudorf
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Artikel vom 09.05.2018

Lob für Flüchtlingsbeauftragte

Einhelliges Lob spendeten die Mitglieder des Gemeinderates am 23. April 2018 für die Flüchtlingsbeauftragte der Gemeinde, Marianne Metzger. Zuvor hatte Marianne Metzger erstmals im Ratsgremium eine Bilanz ihrer Arbeit gezogen. Derzeit befinden sich demnach 163 Menschen in der Anschlussunterbringung in Graben-Neudorf. Eine besondere Herausforderung seien die vielen unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen. So sei zwischen Asylbewerben, asylberechtigten Flüchtlingen, subsidiär Schutzberechtigten und geduldeten Menschen zu unterscheiden. Im Jahr 2017 führte Frau Metzger insgesamt 381 Beratungstermine durch. Als Vorteil erweise sich die Ansiedlung der Stelle der Flüchtlingsbeauftragten im vom Caritasverband betriebenen Kinder-, Jugend- und Familienzentrum (JUZE), da sich Synergieeffekte mit der offenen Arbeit des JUZE ergeben würden. Ziel des Integrationsmanagements sei eine nachhaltige Integration der Menschen in Graben-Neudorf. Wichtige Schritte dabei seien die selbständige Sicherung des eigenen Lebensunterhalts, das Erlernen der deutschen Sprache und die Integration in Ausbildung, Studium und Arbeit. Marianne Metzger betonte, dass das ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingshilfe ein unerlässlicher Pfeiler sei. Die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen, der Gemeindeverwaltung, den Schulen, den Kindergärten und den örtlichen Vereinen sei hervorragend.

Bürgermeister Christian Eheim betonte, dass sich die Kooperation der Gemeinde mit dem Caritasverband bewährt habe. Seit 2. Mai 2018 ist das Integrationsmanagement auch personell von den bisher vorhandenen 0,5 Stellen auf 1,0 Stellen aufgestockt worden, denn die Diplom-Sozialpädagogin Linda Köhler verstärkt nun mit einer halben Stelle das Integrationsmanagement der Caritas im Auftrag der Gemeinde. Möglich wurde die Stellenaufstockung, die vorerst auf zwei Jahre befristet ist, durch Fördergelder des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 64.000 Euro im Jahr. Die Gemeinde Graben-Neudorf trägt künftig einen Eigenanteil von rund 13.000 Euro im Jahr für das gesamte Integrationsmanagement bei.