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Gemeinde Graben-Neudorf
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Artikel vom 01.10.2020

Künstlerisches Forschungsprojekt in Graben-Neudorf: Unter dem Titel 'Ort der Zukunft: Graben-Neudorf 2030' werden BewohnerInnen zu Zukunftsbildern für die Gemeinde befragt

Maíra Wiener und Lukas Gauntt entwickeln in Graben-Neudorf das künstlerische Forschungsprojekt 'Ort der Zukunft: Graben-Neudorf 2030', gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Projekt möchte Zukunftsbilder für und von Graben-Neudorf in Interviews mit EinwohnerInnen und lokalen ExpertInnen erkunden, mit Blick auf Verbindungen zwischen gestern, heute und morgen.

Dabei sollen drei Themenfelder auf Überschneidungen und aktuelle Entwicklungen untersucht werden: Spargelanbau, Tiefengeothermie und neue Gesellschaftsräume (Stichwort 'Neue Mitte').

Sie wollen von den Graben-NeudorferInnen und Hinzugezogenen wissen: In welche gemeinsame Zukunft will sich die Gemeinde bewegen? Welche Geschichten sollen weitererzählt werden? Was macht die Identität von Graben-Neudorf aus und wie verändert sich diese angesichts aktueller Entwicklungen?

Anfang Oktober laden sie bei einer künstlerischen Aktion in öffentlichen Räumen mit der Aufstellung des 'Zukunftsradars' zum Austausch ein:

Am Donnerstag, den 01.10. von 15:00 bis 18:00 Uhr vor der Gemeindebibliothek

Am Sonntag, den 04.10. von 14:00 bis 17:00 Uhr vorm Heimatmuseum

Am Samstag, den 10.10. von 09:00 bis 12:00 Uhr am Wochenmarkt bei der Pestalozzi-Halle

Das Projekt kann auf Facebook unter www.facebook.com/ortderzukunft verfolgt werden.

Maíra Wiener und Lukas Gauntt sind ein internationales Künstlerduo mit Lebensmittelpunkt in Graben-Neudorf. Gemeinsam entwickeln sie dokumentarische Performances für digitale und analoge Räume. Bevor sie 2020 anfingen zusammen zu arbeiten, arbeitete Maíra Wiener hauptsächlich als freie Theatermacherin und Lukas Gauntt als Musiker.

"Die Gemeindeverwaltung unterstützt das Kunstprojekt von Maíra Wiener und Lukas Gauntt sehr gerne. Die Frage, wie wir in Zukunft miteinander zusammenleben wollen ist von großer Bedeutung. Gerade auch die Diskussionen um die 'Neue Mitte' drehen sich am Ende um diese große Frage. Wie erhalten wir unsere starke Gemeinschaft auch in den dreißiger Jahren und darüber hinaus. Ich freue mich schon jetzt auf die Begegnungen mit den beiden Künstlern und spannende Gespräche", sagt Bürgermeister Christian Eheim.