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Gemeinde Graben-Neudorf
Gemeinde Graben-Neudorf
Gemeinde Graben-Neudorf
Artikel vom 29.12.2017

Graben-Neudorf tritt der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal bei

(v.l.) Stefan Huber (WFG-Geschäftsführer), Bürgermeister Christian Eheim, Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick (WFG-Vorsitzende)

Gemeinde Graben-Neudorf wird ab 01.01.2018 Gesellschafter der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH

Globale wirtschaftliche Herausforderungen wie Mobilität, Digitalisierung und Fachkräftemangel erfordern gemeinsame Antworten in der Region. Geleitet von dieser Erkenntnis hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Beitritt zur Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH (WFG) beschlossen. Die WFG besteht somit künftig aus 14 Städten und Gemeinden sowie 2 Kreditinstituten im nördlichen Landkreis Karlsruhe.

Graben-Neudorf hat rund 12.000 Einwohner und verfügt über zahlreiche Marktführer im Mittelstand sowie das größte Produktionswerk der SEW-EURODRIVE.

Bürgermeister Christian Eheim freut sich über den Wiedereintritt zum 01.01.2018. Graben-Neudorf  war ursprünglich Gründungsgesellschafter der WFG gewesen, 2005 aber ausgetreten. "Damals hatte die Gemeinde Graben-Neudorf in der Mitgliedschaft keinen Mehrwert mehr erkennen können", so Eheim. Der Gemeinderat habe in seiner jüngsten Sitzung erkannt, dass sich die Voraussetzungen im Vergleich zu damals grundlegend geändert haben. "Die WFG ist mittlerweile als moderne Standortmarketing- und Innovationsagentur komplett neu aufgestellt", sagte Eheim bei der Unterzeichnung des WFG-Beitritts. "Wir stärken mit diesem Beitritt die Innovationsfähigkeit der mittelständischen Betriebe in Graben-Neudorf". Insbesondere in den zentralen Handlungsfeldern der WFG Mobilität, Digitalisierung und Fachkräfte könne eine Gemeinde nicht isoliert agieren.

Gemeindeübergreifende Pendlerströme, Zulieferer- und Kundenverhältnisse sowie Forschungskooperationen bieten konkrete Ansätze für die Zusammenarbeit. Die WFG-Vorsitzende Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick stellte bei der Vertragsunterzeichnung fest, dass es bereits heute intensive Verflechtungen zwischen Graben-Neudorf und der restlichen Wirtschaftsregion Bruchsal gebe. Graben-Neudorf liege im Herzen der Region. "Durch den Beitritt Graben-Neudorfs vervollständigt sich ein Teil der nordwestlichen Fläche in der Wirtschaftsregion. Unser Ziel bleibt die Einbindung aller Gemeinden im nordwestlichen Landkreis", so Petzold-Schick. "Unsere Tür steht weiteren Gemeinden offen, es gibt keine Zugangsbarrieren oder Vorbehalte."

"Graben-Neudorf hat spannende Unternehmen und beste Infrastrukturvoraussetzungen", so WFG-Geschäftsführer Stefan Huber. "Ich bin sicher, dass der Beitritt zur WFG eine Erfolgsgeschichte für beide Seiten wird. Bürgermeister Eheim und ich haben bereits sehr konkret über Innovationsprojekte für kleine und mittelständische Betriebe gesprochen". Diese können nun mit der Gemeinde Graben-Neudorf mit noch mehr Schlagkraft umgesetzt werden.