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Artikel vom 16.03.2017

Verträge unterzeichnet: Graben-Neudorf hat Flüchtlingsbeauftragte

Seit Oktober 2016 hat die Gemeinde Graben-Neudorf mit Frau Marianne Metzger eine eigene Flüchtlingsbeauftragte. Möglich wurde die Einrichtung der Stelle durch eine Kooperation zwischen der Gemeinde Graben-Neudorf und dem Caritasverband Bruchsal. Jetzt wurde bei der Vertragsunterzeichnung am 9. März 2017 im Rathaus durch die Caritas-Vorstandsvorsitzende Sabina Stemann-Fuchs und Bürgermeister Christian Eheim die Zusammenarbeit auch offiziell besiegelt.

Mit rund 35.000 Euro im Jahr finanziert die Gemeinde Graben-Neudorf die 50%-Stelle für die Flüchtlingsbeauftragte, die ihren Sitz im von der Caritas betriebenen JUZE  Graben-Neudorf hat. Die Gemeinde erhoffte sich davon einen Synergieeffekt, da das Kinder-, Jugend- & Familienzentrum JUZE bereits ein wichtiger Anlaufpunkt für Flüchtlinge in der Gemeinde ist. „Die Erfahrungen der ersten Monate bestätigen, dass wir mit der Caritas den richtigen Partner und mit Frau Metzger die richtige Flüchtlingsbeauftragte gefunden haben“, erklärte Bürgermeister Christian Eheim. So funktioniere das JUZE wie erwartet als niederschwellige Anlaufstelle für die Flüchtlinge. Vor allem die Unterstützung bei Behördengängen und Hilfe bei der Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeit, berichtete Marianne Metzger. Auch die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Helfern der Flüchtlingshilfe und der Gemeindeverwaltung funktioniere reibungslos.

Die Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes Bruchsal, Sabina Stemann-Fuchs, verwies auf die bewährte Zusammenarbeit mit der Gemeinde Graben-Neudorf: „Von der Schulsozialarbeit über das JUZE bis hin zur neu geschaffenen Stelle der Flüchtlingsbeauftragten arbeitet die Caritas erfolgreich mit der Gemeinde Graben-Neudorf zusammen.“