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Artikel vom 13.03.2017

„Durchweg gute Erfahrungen“ mit dezentraler Unterbringung

Über den aktuellen Stand der Unterbringung von Flüchtlingen berichtete der Leiter des Ordnungsamtes, Ulrich Notheis, in der Sitzung des Gemeinderates am 06.03.2017.

Aktuell seien in der Gemeinde Graben-Neudorf 121 Menschen direkt vom Landratsamt durch Zuweisung in die Anschlussunterbringung oder auch durch Familienzuzug untergebracht. Derzeit ist von Seiten des Landkreises Karlsruhe die Zuteilung von weiteren 59 Menschen an die Gemeinde Graben-Neudorf für das laufende Jahr angekündigt. „Der Gemeindeverwaltung Graben-Neudorf ist es in der vergangenen Zeit gelungen, die vom Landratsamt zugewiesenen Flüchtlinge teilweise in eigenen Immobilien oder in privat angemieteten Wohnungen unterzubringen. Hierbei handelt es sich um 14 Wohneinheiten in Gemeindeimmobilien, von privat konnten bisher 12 Wohnungen angemietet werden“, erklärte Ulrich Notheis.

Neben der dezentralen Unterbringung in Wohnungen hat die Gemeinde Graben-Neudorf mit dem Landkreis Karlsruhe die Einrichtung eines „Kombi-Modells“ in der Schlossstr. 8-10 vereinbart. Nach Abschluss der derzeit im Gebäude laufenden Bauarbeiten (voraussichtlich im März 2017) kann die Gemeinde hierfür dann einen Vertragsentwurf mit den Mietbedingungen durch das LRA erhalten.

„Unser Ziel bleibt weiter eine möglichst dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge“, erklärte Bürgermeister Christian Eheim. Ordnungsamtsleiter Ulrich Notheis verwies auf die bisher durchweg positiven Erfahrungen mit der dezentralen Unterbringung:  „Besonders für Menschen mit Bleibeperspektive ist diese Form der Unterbringung der erste wichtige Schritt in Richtung Arbeitsmarkt und selbstbestimmtes Leben.“